Ihre tonale Struktur auf Basis Grundton C

Dein Herz­ton G

G 1

Suche nach geis­ti­gem Ver­ständ­nis für die Zusam­men­hän­ge im eige­nen Leben – das eige­ne Leben auf geis­ti­ge Grund­la­gen stel­len – Suche nach Erkennt­nis und Sinn­zu­sam­men­hän­gen – Ver­mitt­lung – etwas Höhe­res zu sagen haben – nach höhe­ren Prin­zi­pi­en leben

 

 

Bedeu­tung des Herztones

Men­schen mit Grund­ton C haben den Ton G als Herz­ton. Das G bil­det die Quin­te des Grund­tons C.

Die Bedeu­tung des Herz­to­nes liegt dar­in, dass man mit die­ser Fre­quenz — dem G — nach Außen in die Welt geht. Hier zeigt man sich als Mensch in sei­ner Kraft, Stär­ke und Lebens­freu­de. Man ist hier­über mit den Ande­ren und der Außen­welt auf die jeweils eige­ne Wei­se in Kontakt.

Ins­be­son­de­re im Herz­ton zeigt sich die Lebensfreude.

 

Beson­der­hei­ten

Der Herz­ton kann in drei For­men vorliegen:

  • Rajas = Über­trei­bung. In die­sem Zustand sind die Äuße­rungs­for­men die­ses Tons und sei­ner Merk­ma­le über­trie­ben und daher unausgeglichen.
  • Tamas – Unter­trei­bung. In die­sem Zustand sind die Äuße­rungs­for­men die­ses Tones und sei­ner Merk­ma­le geschwächt und daher unausgeglichen.
  • Satt­was — Aus­ge­gli­chen­heit. In die­sem Zustand sind die Äuße­rungs­for­men die­ses Tones und sei­ner Merk­ma­le aus­ge­gli­chen und harmonisch.

 

Men­schen mit Grund­ton C haben das G auf dem Herz­ton. Mit dem Herz­ton gehen Sie nach außen in die Welt. Hier zei­gen sie sich in ihrer Kraft und Stär­ke. Hier tre­ten sie mit der Außen­welt auf ihre Wei­se in Kontakt.

Das G ist sehr an Spi­ri­tua­li­tät, höhe­rer Ein­sicht und am Ver­ständ­nis für die grö­ße­ren Zusam­men­hän­ge inter­es­siert. Des­halb stu­die­ren die­se Men­schen sehr ger­ne, lesen Bücher und beschäf­ti­gen sich mit Reli­gi­on, höhe­rer Bil­dung, spi­ri­tu­el­len Rei­sen und Erfah­run­gen. Über die­sen Zugang in das Geis­ti­ge kön­nen Men­schen mit Grund­ton C sehr gut die inne­ren Zusam­men­hän­ge in ihrem äuße­ren Leben sehen, sie ver­ste­hen und die­se in das rich­ti­ge Ver­ständ­nis brin­gen. G ist der Ton der tie­fen Sinn- und Wahr­heits­su­che. Hier­über suchen Men­schen mit Grund­ton C Wahr­hei­ten, Ein­sich­ten und inne­re Zusam­men­hän­ge in ihrem Leben und in der Gesamtheit.

Indem ein Mensch mit Grund­ton C über den Herz­ton G begreift, dass alle Men­schen ihre per­sön­li­che Situa­ti­on haben und in einem grö­ße­ren Zusam­men­hang ste­hen, ist es Ihnen mög­lich, Belas­tun­gen, die sie über den Bezie­hungs­ton F erhal­ten haben, zu ver­ste­hen, zu ver­zei­hen und los­zu­las­sen. Die per­sön­lich manch­mal als dra­ma­tisch erfah­re­nen Gescheh­nis­se der Kind­heit oder des Erwach­se­nen­al­ters kön­nen über die­ses bewuss­te Ver­ständ­nis in einen neu­en Zusam­men­hang gebracht und neue bewer­tet werden.

Eben­so kann ein Mensch mit Grund­ton C über das G ler­nen, die kos­mi­schen Regeln zu beach­ten, ande­ren Men­schen ihr Leid nicht mehr abzu­neh­men und es bei die­sen zu belas­sen und eine neue ange­mes­se­ne Form der Hil­fe zu fin­den. Mit die­ser spi­ri­tu­el­len und geis­ti­gen Anwen­dung kann das G auf dem Herz­ton auf ganz neue Art und Wei­se nach außen tre­ten. Es muss nicht mehr hek­tisch, unre­flek­tiert und atem­los jedem Men­schen sei­ne Unter­stüt­zung auf­drän­gen und anheim­stel­len son­dern kann, an den eige­nen Kräf­ten wohl­do­siert ori­en­tiert, ande­re Men­schen mit inne­rer Ruhe unterstützen.

So fin­det ein Mensch mit Grund­ton C sei­nen Platz in der Welt und kann sei­ne gro­ßen Gaben im Ide­al­fall hei­ter und los­ge­löst einsetzen.

Mit dem Herz­ton G kön­nen Sie nun Ihre Hil­fe in einen grö­ße­ren Kon­text ein­ord­nen. Mit die­sem Ton ler­nen Sie zu ver­ste­hen, wie das grö­ße­re Gan­ze eigent­lich gemeint ist. Über die­sen Ton kom­men Sie aus der indi­vi­du­el­len und mit­füh­len­den Betrach­tung eines ein­zel­nen Men­schen und sei­ner Situa­ti­on in die grö­ße­re Sicht­wei­se auf die­sen Men­schen. Die­se Vogel­per­spek­ti­ve lehrt sie, wel­che Hil­fe für die­sen Men­schen im Augen­blick rich­tig ist und wel­ches sei­ne Lern­auf­ga­ben sind und sein Schick­sals­weg ist. Sie kön­nen hel­fen oder unter­stüt­zen und trotz­dem sich nicht ein­mi­schen in die inne­ren Ange­le­gen­hei­ten z.B. des Part­ners oder Kun­den. Sie ler­nen, ande­ren ihr Schick­sal zu las­sen und es Ihnen nicht abzu­neh­men. Gege­be­nen­falls müs­sen Sie einen Men­schen oder eine betrieb­li­che Ord­nung auch ein­mal in eine schwie­ri­ge Situa­ti­on hin­ein­lau­fen lassen.

Men­schen mit die­sem Grund­ton kön­nen über ihren Herz­ton G ler­nen, wann etwas in der kos­mi­schen Ord­nung ist und wann nicht und sich abgren­zen. Sie müs­sen ver­ste­hen, wo sie nichts machen kön­nen und sol­len. Er kann nun ler­nen, sich bes­ser her­aus­zu­hal­ten, indem er sieht, dass ein Mensch ein eige­nes Schick­sal, ein eige­nes Defi­zit, eine eige­ne Pro­blem­stel­lung hat, die jener aus eige­ner Bereit­schaft lösen muss. Wenn der Blick über den Herz­ton G erwei­tert wur­de, dann öff­net sich der Blick auf den Ein­zel­nen und sein Umfeld.

Über die­se geis­ti­ge Dif­fe­ren­zie­rung ist es Ihnen mög­lich, eine Hil­fe­stel­lung in Sin­ne des grö­ße­ren Gan­zen anzu­bie­ten. So kön­nen Sie ent­schei­den, wann Sie aktiv wer­den gegen­über einem Men­schen und wann nicht. Der Herz­ton G ist der Ton ihrer Aus­ge­gli­chen­heit ihres Gebens, basie­rend auf einer höhe­ren Einsicht.

Dein Grund­ton C

Sozia­les Enga­ge­ment — Ande­ren zuge­wandt sein  — Mit­ein­an­der  — Mensch­li­che Wär­me — Mensch­lich­keit — Unterstützend

C 1Men­schen mit Grund­ton C legen den Fokus mehr auf ande­re als auf sich. Sie haben ein star­kes Enga­ge­ment für die Schwa­chen und für die Mit­men­schen im All­ge­mei­nen. Sie kön­nen ande­ren Men­schen eine Hei­mat und Gebor­gen­heit ver­mit­teln. Sie möch­ten Umge­bun­gen schaf­fen, in dem sich Men­schen unbe­schwert begeg­nen kön­nen und mehr noch — glück­lich sein können.

 

Das Wesen von Men­schen mit Grund­ton C:

Men­schen mit Grund­ton C sind sehr sozi­al ein­ge­stellt. Aus ihrem Wesens­kern strahlt eine inne­re Weich­heit. Sie ver­ur­tei­len nicht und las­sen ande­re so sein, wie sie sind. Sie rich­ten nicht über ande­re. Man kann ihnen gegen­über sehr vie­le Feh­ler machen — sie sind den­noch ver­zei­hend, wohl­mei­nend und den Aus­gleich suchend. Es muss schon viel pas­sie­ren, dass ein Mensch mit Grund­ton C wütend wird und sei­ne Gren­zen zu zie­hen beginnt. Sie sind sehr mit­füh­lend, hilfs­be­reit und lie­be­voll. Sie kön­nen sich auf ande­re ein­stel­len. Sie haben etwas Müt­ter­li­ches und Umar­men­des. Sie hel­fen ger­ne, wo sie können.

Sie füh­len sich dort zu Hau­se, wo es ihnen mög­lich ist, ihren tie­fe­ren Impuls der Mit­mensch­lich­keit und des sich Zuge­neigt­seins umzu­set­zen, sodass sich Men­schen unter­ein­an­der ver­bin­den kön­nen und unter­ein­an­der in einem guten Kon­takt sind.

Sie sind sehr viel­schich­tig, unauf­dring­lich und zurückhaltend.

Sie küm­mern sich um das Wohl des Ein­zel­nen. Sie sind pri­mär dar­an inter­es­siert, dass es dem Ein­zel­nen gut geht. Sie for­mu­lie­ren es jedoch so: sie möch­ten ger­ne, dass “alles gut ist” und es “allen gut geht”. Sie wün­schen sich, dass es ein Mit­ein­an­der gibt im Sin­ne einer mit­mensch­li­chen Wär­me im Kon­takt unter­ein­an­der. Sie sind unarg­wöh­nisch und schau­en auf den ein­zel­nen Men­schen und lie­ben das Har­mo­ni­sche. Wenn es den Men­schen gut geht, sind Sie zufrie­den und glück­lich und — es geht ihnen dann selbst auch gut.

Über­all dort, wo es kalt im Umgang unter­ein­an­der ist, wo das Sach­li­che, Funk­tio­nel­le und funk­tio­na­le Arbei­ten im Vor­der­grund steht, ver­su­chen Sie, das Mit­mensch­li­che wie­der ein­zu­brin­gen. Sie möch­ten, dass ande­re Men­schen sich gegen­sei­tig zuge­wandt sind. Die­se Men­schen tun sich nicht her­vor. Sie hal­ten sich oft zurück. Sie sind oft mit­ten im Gesche­hen prä­sent, blei­ben aber trotz­dem Beobachter.

So lan­ge die­se inne­re welt­li­che Cha­rak­ter­struk­tur auf eine empha­ti­sche Umge­bung trifft, und Men­schen mit ihrem Grund­ton C die­sen tie­fen Cha­rak­ter­zug leben kön­nen, ist alles gut für sie. Aber sobald die­ses Wesen sich in einer Umge­bung befin­det, die mit die­sem kon­trär ist, begin­nen Men­schen mit Grund­ton C sehr zu lei­den, weil sie sich nicht mehr mit die­sem tie­fen Her­zens­an­lie­gen in die Welt ein­brin­gen können.

Sie sind ganz­heit­lich, in grö­ße­ren Zusam­men­hän­gen den­kend. Sie inter­es­sie­ren sich für den Men­schen und das Mensch-Sein im gro­ßen Kon­text. Sie inter­es­sie­ren sich also nicht nur für den Kör­per, son­dern auch für See­le, Geist und Spi­ri­tua­li­tät. Oft­mals gehen sie den Weg der Selbsterfahrung.

Nicht das Errei­chen von Zie­len oder das Kre­ieren von Geld ist ihnen das Wich­tigs­te. Das Wich­tigs­te ist für sie, dass sich die Men­schen gegen­sei­tig zuge­wandt sind. Wenn dies der Fall ist, ist die Welt für sie in Ord­nung. Wenn dar­aus ein sozia­ler, mate­ri­el­ler oder finan­zi­el­ler Erfolg ent­steht, kön­nen Sie die­sen begrü­ßen und genie­ßen. Wenn die­ses mensch­li­che Mit­ein­an­der jedoch fehlt, ist ein für sie dar­aus resul­tie­ren­der Erfolg hohl und ohne Sub­stanz. “Mit­ein­an­der” ist für Sie ein Schlüs­sel­wort. Wär­me und Mit­mensch­lich­keit ist Ihr tiefs­tes inne­res Ziel, dies muss Ihnen nicht ein­mal ganz bewusst sein.

Sie wen­den sich ger­ne Men­schen zu, ohne sie zu bedrän­gen oder zu nöti­gen. Dies ent­spricht ihrem tie­fen Bedürf­nis nach einer guten Ver­bin­dung und einem guten Kontakt.

Es ist Ihnen dabei nicht wich­tig, dass man sich ihnen selbst zuwen­det, son­dern eher, dass die Men­schen sich unter­ein­an­der zuge­wandt sind. Sie möch­ten Räu­me schaf­fen oder Situa­tio­nen kre­ieren, in denen ande­re Men­schen sich mit­ein­an­der tref­fen und auf Basis die­ser inne­ren Zustim­mung zuein­an­der etwas gemein­sam tun. Sie möch­ten, dass Men­schen, die zu ihnen kom­men, glück­li­cher und zufrie­de­ner, erfüll­ter und berei­cher­ter wie­der von ihnen gehen.

Sie lie­ben es, ande­ren Men­schen eine Platt­form zu schaf­fen, auf der sie sich wohl­füh­len und sich voll ent­fal­ten kön­nen. Men­schen mit Grund­ton C lie­ben es, ande­re Men­schen zur Ent­fal­tung zu brin­gen. Hier kön­nen Sie sehr stark auch indi­rekt in die Gesell­schaft hin­ein­wir­ken. So schaf­fen Sie immer ger­ne Räu­me für ande­re Men­schen indem sie durch ein­zel­ne hin­durch wirken.

Sie rich­ten ihren Fokus auf das Gute im Men­schen und glau­ben auch an das Gute in ihnen. Und so kön­nen sie den Men­schen ohne Wenn und Aber begeg­nen. Sie neh­men Men­schen ein­fach so, wie sie sind, dies ist einer ihrer gro­ßen Gaben. Sie hän­gen nicht einem spi­ri­tu­el­len und reli­giö­sen Kon­zept hin­ter­her. Sie emp­fin­den, dass dies sonst zwi­schen den Men­schen steht. Sie suchen den ursprüng­li­chen Kon­takt zu den Men­schen, jen­seits aller Vorgaben.

Sie kön­nen sehr künst­le­risch sein und dies kann Ihnen auf einer sehr fei­nen Ebe­ne eine Befrie­di­gung ver­schaf­fen. Aber Ihnen geht es auch hier nicht um die rei­ne Kunst an sich — um l’art pour l’art. Wenn sie künst­le­risch aktiv sind oder künst­le­ri­sche Tref­fen orga­ni­sie­ren, möch­ten sie wie­der, dass sich Men­schen in einer för­dern­den und ange­neh­men Atmo­sphä­re aus­tau­schen, sich wohl füh­len, sich unter­ein­an­der ver­net­zen und mit­ein­an­der in Kon­takt treten.

Sie lie­ben es auch, wenn Men­schen in eine geis­ti­gen oder Inter­es­sen gebun­de­nen Wei­se in Ver­bin­dung tre­ten. Sie sind gesel­lig und ach­ten auf eine gemein­sa­me Schwe­bung, wenn sie Gast­ge­ber sind oder eine Ver­an­stal­tung planen.

Sie sind trotz ihrer sozia­len und zurück­hal­ten­den Natur sehr leis­tungs­fä­hig und leis­tungs­be­reit. Ein streng getak­te­tes Pro­jekt jedoch oder eine Arbeit am Limit stresst sie aus dem Grund, weil Mit­mensch­lich­keit und Gefühl ver­lo­ren gehen. Die­ser Spa­gat zwi­schen ihrem sozia­len und mit­mensch­li­chen Bedürf­nis und har­ter Busi­ness-Welt ist für sie sehr anstren­gend. Sie lei­den, wenn Begeg­nun­gen nur nüch­tern und funk­tio­nal sind und das Herz fehlt.

Die­se Men­schen geben oft ihr letz­tes Hemd. Sie haben den­noch kein Hel­fer­syn­drom, son­dern es ist eine natür­li­che Ver­an­la­gung, sozi­al zu emp­fin­den und ande­re Men­schen zu unterstützen.


Im Beruf:

Sie sind oft in Ehren­äm­tern und in sozia­len Beru­fen zu fin­den. In die­sem Fall tritt ihr inne­rer Wesens­kern sehr stark sicht­bar nach außen.

Ihr Wesens­kern kann jedoch auch inner­halb von Struk­tu­ren wir­ken. Die­se Men­schen kön­nen sehr wohl in tech­ni­schen, poli­ti­schen oder wirt­schaft­li­chen Beru­fen zu Hau­se sein, in denen es per se erst ein­mal nicht um das sozia­le Enga­ge­ment geht. Das Arbei­ten in hohen Füh­rungs­po­si­tio­nen oder als Selbst­stän­di­ger ist ihnen mit ihrer sozia­len und mit­füh­len­den Wesens­art sehr wohl mög­lich, trotz­dem fällt es ihnen schwe­rer als ande­ren Grundtönen.

Die­ser Spa­gat ist jedoch für sie sehr anstren­gend. Die Här­te und die Ell­bo­gen-Men­ta­li­tät im beruf­li­chen Umfeld rufen in ihnen eine dau­er­haf­te Dis­so­nanz und einen Zwie­spalt her­vor. Sie füh­ren sol­che sprö­den, tro­cke­nen und nüch­ter­nen Beru­fe trotz­dem mit der Ihnen inne­woh­nen­den sozia­len und mit­mensch­li­chen Ori­en­tie­rung aus.

Ob in einem sozia­len oder wirt­schaft­li­chen Umfeld — immer ist es die Art und Wei­se, wie Sie Ihre Beru­fe aus­üben: sozi­al, enga­giert und am Wohl des Gemein­sa­men orientiert.

 

Unter­stüt­zung für das C:

Weil sie oft in der Gefahr sind, mit ihrem mit­füh­len­den Grund­ton in einen gewis­sen Gegen­satz zu den rein funk­tio­na­len und sach­li­chen beruf­li­chen Ebe­nen zu ste­hen, soll­ten Sie sich jeden Abend Zeit neh­men, in ihre Mit­te zurück­zu­keh­ren, bei­spiels­wei­se durch eine Übung, eine Medi­ta­ti­on, Sport oder eine ande­re Beschäf­ti­gung, mit der sie sich ent­span­nen kön­nen. Gut zu sich selbst sein, sich selbst pfle­gen, genie­ßen, sich mit Freun­den tref­fen, freund­lich zu sich selbst sein sind Mög­lich­kei­ten, wie­der in den eig­nen Grund­ton zurück­zu­keh­ren. Eine ent­spann­te Atmo­sphä­re im Kreis ihnen zuge­wand­ter Men­schen ist ein wich­ti­ger Ausgleich.

 

Lern­auf­ga­ben des C:

Ande­re Men­schen zu unter­stüt­zen und ihnen wei­ter­zu­hel­fen kann bei Ihnen bis zur Ver­aus­ga­bung gehen. Sie müs­sen ler­nen, sich abzu­gren­zen und genau zu ver­ste­hen, wie die­ser Mecha­nis­mus in ihnen funk­tio­niert. Ihr tiefs­tes Gefühl, die Welt zu einem mit­mensch­li­chen und för­dern­den Platz zu machen, wird sehr häu­fig aus­ge­nutzt. Wenn Sie nicht in der Lage sind, einen Blick für die­se Situa­ti­on zu ent­wi­ckeln, kön­nen Sie auch gro­ße finan­zi­el­le Ein­bu­ßen erlei­den. Denn auch über finan­zi­el­le Mit­tel för­dern und unter­stüt­zen Sie ande­re Menschen.

Sie müs­sen ler­nen, sich abzu­gren­zen — was ist mein Teil und was ist dein Teil. Sie sol­len ler­nen, dass trotz ihrer mit­füh­len­den und sozia­len Art ihre Leis­tung einen Gegen­wert hat. Ihr tie­fes Bedürf­nis nach einer har­mo­ni­schen und mit­füh­len­den Welt kann so groß sein, dass Sie ihre eige­nen Inter­es­sen nicht mehr sehen. Sie sind über die­sen Cha­rak­ter­zug mani­pu­lier­bar für ande­re. Sie neh­men sich zu oft nicht wirk­lich wich­tig und kön­nen sich viel zu sehr zurück­stel­len. Sie kön­nen leicht zum Spiel­ball ande­rer wer­den. Sie über­se­hen dann, dass ande­re sich wohl­feil hal­ten an ihrer Hilfs­be­reit­schaft und ihrer Kraft.

Sie soll­ten ver­ste­hen, wann sie Posi­ti­on bezie­hen müs­sen und ler­nen, viel früh­zei­ti­ger ihre Inter­es­sen zu arti­ku­lie­ren und für die­se ein­zu­ste­hen. Sie las­sen ande­re Men­schen viel zu oft viel zu sehr gewäh­ren, wer­den dann aus­ge­nützt oder über­for­dert und müs­sen dann müh­sam in klei­nen Schrit­ten ihr Ter­rain wie­der zurück­er­obern. Hier hilft: weh­ret den Anfängen.

Sie soll­ten ver­ste­hen, wie sie ihre hohen Gaben nutz­brin­gend ein­brin­gen und dar­auf ach­ten, dass dies Ach­tung und Wert­schät­zung erfährt und kei­ne Selbst­ver­ständ­lich­keit darstellt.

Dein Bezie­hungs­ton F

F 1

Fein­sin­ni­ges Spü­ren der inne­ren Bewe­gun­gen Ande­rer – Sen­si­ti­vi­tät — Sen­si­bi­li­tät — Intui­ti­on – Medialität

 

Bedeu­tung des Beziehungstones

Men­schen mit Grund­ton C haben den Ton F als Bezie­hungs­ton. Das F bil­det die Quar­te des Grund­tons C.

Die Bedeu­tung des Bezie­hungs­tons liegt dar­in, dass man mit die­ser Fre­quenz — dem F – mit ande­ren Men­schen in Ver­bin­dung tritt. Men­schen mit Grund­ton C haben in ihrer tona­len Innen­struk­tur den Ton F auf der Bezie­hungs­ebe­ne. Die Bezie­hungs­ebe­ne umfasst Vater, Mut­ter, die Ver­wandt­schaft, die Ahnen­ket­te und im wei­te­ren Sin­ne alle Men­schen, mit denen ein C in Bezie­hung steht, also auch Kun­den, Kli­en­ten, Ver­trags­part­ner etc.

 

Beson­der­hei­ten

Der Bezie­hungs­ton kann in drei For­men vorliegen:

  • Rajas = Über­trei­bung. In die­sem Zustand sind die Äuße­rungs­for­men die­ses Tons und sei­ner Merk­ma­le über­trie­ben und daher unausgeglichen.
  • Tamas – Unter­trei­bung. In die­sem Zustand sind die Äuße­rungs­for­men die­ses Tones und sei­ner Merk­ma­le geschwächt und daher unausgeglichen.
  • Satt­was — Aus­ge­gli­chen­heit. In die­sem Zustand sind die Äuße­rungs­for­men die­ses Tones und sei­ner Merk­ma­le aus­ge­gli­chen und harmonisch.

 

Beschrei­bung Bezie­hungs­ton F:

Der Ton F ist äußerst sen­si­tiv, fein­sin­nig, fein­füh­lig und medi­al. Über den Ton F sind die­se Men­schen Ihren Mit­men­schen auf tiefs­te Wei­se ver­bun­den und spü­ren deren Situa­tio­nen sehr kon­kret und auch, was die­se brau­chen. Sie neh­men sehr genau wahr, in wel­cher Situa­ti­on sich ihr Mit­mensch befin­det. Sie kön­nen eben­falls höhe­re geis­ti­ge Zusam­men­hän­ge vermitteln.

Mit dem spi­ri­tu­el­len und geis­ti­gem Ton F auf der Bezie­hungs­ebe­ne kön­nen Men­schen mit Grund­ton C ande­ren Men­schen auf eine wun­der­ba­re Wei­se hel­fen und ihnen eine umfas­sen­de Ori­en­tie­rung geben. Hier ist ihnen das Unter­stüt­zen ande­re Men­schen auf Basis von tie­fem spi­ri­tu­el­lem und geis­ti­gem Wis­sen mög­lich. Dies gibt ihnen eine unglaub­li­che Mög­lich­keit, Men­schen auf eine gute Wei­se in den Ein­klang mit den höhe­ren geis­ti­gen Geset­zen zu fördern.

Dies kann über die ver­schie­dens­ten Arten gesche­hen. Sie kön­nen das über eine ver­bor­ge­ne Art und Wei­se sowohl in täg­li­chen Kon­takt mit Men­schen aus­üben als auch über Coa­ching, Bera­tung, The­ra­pie, Kör­per­ar­beit, Media­ti­on oder ähnlichem.

Die Kon­tak­tebe­ne ist mehr ener­ge­tisch und empa­thisch und weni­ger mütterlich-versorgend.

 

Lern­auf­ga­ben des C mit Bezie­hungs­ton F:

Durch die hohe Empa­thie ist ein Mensch mit Grund­ton C aber auch sehr ver­letz­lich und vie­le Stö­run­gen und tie­fe Pro­blem­stel­lun­gen haben hier ihren Ursprung. Denn über den Ton F kön­nen Men­schen mit Grund­ton C sich kaum von ande­ren abgren­zen. Ihre hohe Sen­si­ti­vi­tät und Ein­fühl­sam­keit zieht sie in die Pro­blem­stel­lung ande­rer Leu­te hin­ein wie ein Blatt in einem Stru­del aus Was­ser. Durch ihr Ver­zei­hen, Har­mo­ni­sie­ren und Aus­glei­chen ver­lie­ren Sie sich in den Pro­blem­stel­lun­gen ande­rer Menschen.

Men­schen mit Grund­ton C sind für die Sor­gen, Pro­ble­me und den Kum­mer ande­rer Men­schen so sehr offen, dass sie sich auf der Bezie­hungs­ebe­ne kaum abgren­zen kön­nen. Hier­in lie­gen oft Ursa­chen für sein Schei­tern, sei­ne Erschöp­fung. Sie resi­gnie­ren vor der Über­macht der zu bewäl­ti­gen­den Auf­ga­ben. Ihre zu lösen­den Auf­ga­ben schei­nen ihn so, dass sie kapi­tu­lie­ren und sich als Ver­sa­ger füh­len. Dabei sehen sie nicht, dass sie sich in Wirk­lich­keit im “Busi­ness” des ande­ren befin­den. Sie möch­ten dann das Unglück ande­re Men­schen schul­tern und bre­chen dar­un­ter zusam­men. Sie müs­sen ler­nen, ande­ren ihr Schick­sal zuzu­mu­ten und nicht, es ihnen abzunehmen.

Beson­ders im Kin­des­al­ter ist das F sehr sen­si­bel für die Stim­mungs­la­ge der Eltern, nimmt jede Ver­stim­mung wahr und lei­det extrem unter den Stim­mungs­schwan­kun­gen der Eltern, aber auch fami­liä­ren Belas­tun­gen in der Ahnen­ket­te. Weil das Kind seis­mo­gra­phisch genau spürt, was um es her­um geschieht, ver­strickt es sich. Des­halb ste­hen Men­schen Grund­ton C erst ein­mal unter­be­wusst lan­ge Zeit auf Kriegs­fuß mit ihrer Fein­füh­lig­keit und ihrem Ein­füh­lungs­ver­mö­gen. Sie blo­ckie­ren dann ihre Fein­füh­lig­keit ab und igno­rie­ren sie. Aber dies sind die Gaben des Tons F.

Men­schen mit Grund­ton C müs­sen also ler­nen, ihre größ­te Gabe, ihre Sen­si­bi­li­tät, Sen­si­ti­vi­tät, Media­li­tät, Fein­füh­lig­keit und Spü­rig­keit posi­tiv zu sehen, sie anzu­er­ken­nen und damit in die Ver­söh­nung mit sich selbst zu kom­men. Sie soll­ten die­ses tief ver­bor­ge­ne Juwel ber­gen und wie eine Skulp­tur behau­en. In ande­ren Wor­ten: dar­an zu arbei­ten, für eine gute eige­ne Abgren­zung zu sor­gen, sich nicht Din­ge zu eigen machen, die zur ande­ren gehö­ren, sich nicht ein­mi­schen in die inne­ren Ange­le­gen­hei­ten ande­rer, es sei denn, sie ent­schei­den sich dafür, jemand zu unterstützen.

Sie sind sie ein sen­si­bler und ver­ständ­nis­vol­ler Rat­ge­ber für Freun­de und Hil­fe Suchen­de. Dann kön­nen Men­schen mit Grund­ton C die Not ande­rer Men­schen aus­hal­ten und erst ein­mal nicht ein­grei­fen. Dann kön­nen Sie Ihre wun­der­ba­ren, im F lie­gen­den Fähig­kei­ten ein­schal­ten und aus­schal­ten. Sie sind dann in der Lage, aktiv zu sagen: hier unter­stüt­ze ich mit mei­ner Kraft und hier nicht. Dann sind Men­schen mit Grund­ton C nicht über das Leid ver­bun­den, son­dern sie behal­ten ihre Sou­ve­rä­ni­tät und Unabhängigkeit.