Ihre tonale Struktur auf Basis Grundton Dis

Dein Grund­ton Dis

Ord­nung – Struk­tur – Über­blick – Plan – Effi­zi­enz – Resul­tat – Regeln

Dis 1Men­schen mit Grund­ton DIS haben die beson­de­re Gabe, die inne­re Struk­tur und die inne­re Ord­nung einer Sache oder eines Sys­tems zu erfas­sen. Sie inter­es­sie­ren sich für das Prin­zip, die Kon­struk­ti­on, die Struk­tur eines Sys­tems. Auf geheim­nis­vol­le Wei­se ist es Ihnen mög­lich, inne­re Ord­nungs­prin­zi­pi­en und Struk­tu­ren von Sys­te­men unmit­tel­bar zu erfas­sen. Sie las­sen sich durch Details und Emo­tio­nen nicht ablen­ken, die inne­ren Prin­zi­pi­en zu erfah­ren. Sie kön­nen abs­tra­hie­ren. Ihre Fähig­keit zu struk­tu­rel­lem Den­ken ist aus­ge­prägt, einem Den­ken, dem die Fähig­keit inne­wohnt, die inne­re Logik zu erfas­sen, jen­seits allem schmü­cken­dem und ablen­ken­dem Bei­werk. Die­se Suche nach der inne­ren Ord­nung und der inhä­ren­ten Logik ist kei­nes­falls immer ein bewuss­tes Vor­ge­hen. Es ist eher intui­tiv und ein Teil ihres Wesens, den Din­gen zu begeg­nen und sie sofort in ihrer Struk­tur zu erfas­sen. Es macht ihnen Freu­de, das Inne­re Wesen der Din­ge zu erfassen.

Ihr Blick rich­tet sich auf die Ord­nung und die Struk­tur. Sie bemer­ken aber auch das Feh­len von Ord­nung und Struktur.
Ihr Ver­hält­nis zu den ent­deck­ten Regeln ist gleich­zei­tig respekt­voll und respekt­los. Ist ein Sys­tem in ihren Augen gut gefügt, sind Sie bereit, wie selbst­ver­ständ­lich die­ses Sys­tem wei­ter­zu­ent­wi­ckeln und mit Freu­de vor­an­zu­trei­ben. Ist ein Sys­tem nicht gut gefügt, kön­nen die Regeln auch ohne zu zögern gebro­chen wer­den. Sie kön­nen also einer­seits sehr kon­ser­va­ti­ve Bewah­rer als auch Regeln-bre­chen­de Ver­än­de­rer sein. Dahin­ter liegt das Bedürf­nis, die Welt in eine struk­tu­rel­le Har­mo­nie zu brin­gen. Das macht ihnen sehr viel Freude.

Men­schen mit die­sem Grund­ton haben einen hohen Wis­sens­stand. Sie sind sehr neu­gie­rig, for­schen und gehen den Din­gen auf den Grund.Sie besit­zen die Qua­li­tät, die Über­sicht zu bewah­ren und in ange­spann­ten, stres­si­gen und hek­ti­schen Situa­tio­nen bewah­ren Sie einen küh­len Kopf. Sie flip­pen nicht aus, in schwie­ri­gen emo­tio­na­len Situa­tio­nen blei­ben Sie klar. Sie stre­ben es an, die Ruhe zu bewah­ren und die dahin­ter­lie­gen­den Situa­tio­nen zu ver­ste­hen und zu lösen. Sie wir­ken beru­hi­gend und aus­glei­chend in ange­spann­ten Situationen.
Ihre Betrach­tungs­wei­se ist eher nüch­tern und unemo­tio­nal, sie rich­tet sich mehr an der Sache aus als an Per­so­nen. Dabei mögen Sie auch freund­lich sein, meist aber sind sie zurück­hal­tend, bis­wei­len sprö­de und knochentrocken.

Sie lie­ben es, wenn in sich gut gefüg­te Struk­tu­ren wach­sen wie Pflan­zen in einem wohl­ge­ord­ne­ten Gar­ten. Am liebs­ten ist es Ihnen, wenn der von Ihnen wohl struk­tu­riert und auf Effi­zi­enz ange­leg­te Gar­ten ganz von allei­ne wächst und die gewünsch­ten Resul­ta­te bringt, die man anschlie­ßend sta­tis­tisch aus­wer­ten und opti­mie­ren kann.

Sie stel­len das Gefü­ge und die Ord­nung des Sys­tems vor die Belan­ge des Ein­zel­nen. Nicht, dass sie den Ein­zel­nen nicht wür­di­gen könn­ten oder mögen wür­den, aber rele­vant für sie ist das gesam­te Gefü­ge. Ist die­se Eigen­schaft stark aus­ge­prägt, lie­ben sie Tabel­len und jon­glie­ren mit Zahlen.
Die­se Men­schen füh­len sich sicher inner­halb von Struk­tu­ren, in denen ihnen die Regeln und Gesetz­mä­ßig­kei­ten bekannt sind, inner­halb deren sie sich sou­ve­rän bewe­gen kön­nen. Ande­re Men­schen füh­len sich dadurch oft nicht rich­tig wahr­ge­nom­men, da der Blick der Men­schen mit die­sem Grund­ton eher auf die Sache als auf die Per­so­nen geht.

Men­schen mit die­sem Grund­ton nei­gen nicht zu exal­tier­ten und aus­ufern­den Emo­tio­nen in die eine oder die ande­re Rich­tung. Gro­ße Emo­tio­nen sind ihre Sache nicht. In vie­ler­lei Hin­sicht ver­su­chen sie, Über­flüs­si­ges zu ver­mei­den und auf den Kern, die Struk­tur einer Sache zu kom­men. Sie hin­ter­fra­gen und las­sen zunächst nichts ein­fach so ste­hen. Sie for­schen in die Tie­fe und bil­den sich ein Leben lang wei­ter, immer auf der Suche nach neu­en Zusam­men­hän­gen und Einsichten.

Sie gehen eher weni­ger spie­le­risch mit dem Leben um als ana­ly­tisch und beob­ach­tend. Über die Zeit gewin­nen Sie durch Ihr In-die-Tie­fe-gehen viel Kom­pe­tenz, die sie nach einer Zeit zur natür­li­chen Füh­rungs­per­sön­lich­keit macht. Sie füh­ren Men­schen eher auf Basis ihrer Kom­pe­tenz und weni­ger auf Basis von Cha­ris­ma oder Ausstrahlung.
Ihre Auf­merk­sam­keit rich­tet sich auf struk­tu­rel­le Zusam­men­hän­ge, die ver­wert­bar sind. Sie sind sehr prak­tisch ori­en­tiert und bestrebt, am Ziel ori­en­tiert zu sein und Ergeb­nis­se zu erzielen.

Vom Natu­rell her sind sie eher Men­schen, die in einem Team eine her­aus­ra­gen­de Füh­rungs­rol­le über­neh­men wol­len. Sie haben weni­ger Freu­de an einer kom­plet­ten Ein­zel-Selbst­stän­dig­keit. Sie sind kei­nes­falls ein­sa­men Wöl­fe. Sie freu­en sich dar­über, mit ande­ren Men­schen einer Sache die­nen zu kön­nen. Sie kön­nen hin­ter eine Sache zurück­tre­ten und die Sache wich­ti­ger als sich selbst neh­men. Sie kön­nen sich mit ihren Fähig­kei­ten einer Sache unterordnen.

Men­schen mit die­sem Grund­ton haben gern den Über­blick, las­sen die Din­ge nicht ein­fach gesche­hen son­dern machen Vor­ga­ben und möch­ten Ergeb­nis­se erzie­len. Sie benö­ti­gen eine Füh­rungs­po­si­ti­on in einem Team, in dem Sie auch die Mög­lich­keit haben, Infor­ma­tio­nen, Erkennt­nis­se und Regeln wei­ter­zu­ge­ben. Sie möch­ten anschie­ben und sind dann zufrie­den, wenn die­ser Plan spä­ter von allei­ne läuft. Sie genie­ßen es, wenn etwas struk­tu­riert ent­steht und fin­den dies befriedigend.

Für sie ist eine Sta­tis­tik, eine Tabel­le oder eine Aus­wer­tung das blü­hen­de Leben. In sol­chen Berich­ten offen­bart sich für Sie die inne­re Struk­tur, die Effi­zi­enz und das Ergeb­nis eines Systems.
Sie kön­nen jedoch auch oft schwer von einem Plan ablas­sen. Dies kann bis zur Stur­heit gehen. Sie kön­nen sich ver­bei­ßen, ver­ren­nen, Druck machen und nicht mehr ablas­sen. Sie kön­nen mit der Brech­stan­ge vor­ge­hen. Sie kön­nen bei­spiels­wei­se inner­halb einer Arbeits­si­tua­ti­on rück­sichts­los Men­schen aus­wech­seln, wenn sie ihre Sache gefähr­det sehen.

Wenn die­se Men­schen nicht mit Ihren Gefüh­len ver­bun­den sind, kann die Rea­li­sie­rung einer Sache reli­giö­se Züge anneh­men und jeg­li­ches Opfer zu recht­fer­ti­gen schei­nen. Es kann zu Unduld­sam­keit, Erb­sen­zäh­le­rei, Para­gra­phen­rei­te­rei und dem stu­ren Befol­gen von Geset­zen und Regeln dem Buch­sta­ben nach füh­ren. Die Din­ge ein­fach gesche­hen und sich ent­wi­ckeln zu las­sen, ein­fach zu ver­trau­en, ist ihre Sache nicht.
Men­schen mit die­sem Grund­ton haben das unter­be­wuss­te Bedürf­nis zu kon­trol­lie­ren. Einen Kon­troll­ver­lust zu erle­ben wirft sie aus ihrer inne­ren Mit­te. Das ist es, was sie emo­tio­nal macht. Sie haben Angst, die Kon­trol­le zu ver­lie­ren. Das Inne­re Spie­gel­bild der Freu­de an der Struk­tur ist Angst vor Kon­troll­ver­lust. Was als freund­li­che Zuge­wand­heit begann, kann als into­le­ran­te Unduld­sam­keit enden.

Sie ste­hen in der Gefahr, mecha­nisch zu wer­den und Din­ge auto­ma­ti­schen zu machen. Dadurch ver­lie­ren sie, ohne es zu bemer­ken, den Kon­takt und den Bezug zu dem Sys­tem und zu den Menschen.
Sie soll­ten ver­ste­hen, dass ande­re die Gabe, inne­re Struk­tu­ren zu erfas­sen, nicht in die­sem Maße haben, dass dies ein Pri­vi­leg ist und des­sen Besitz Acht­sam­keit ver­langt. Sie soll­ten ver­ste­hen, dass ande­re Men­schen ande­re wert­vol­le Gaben haben.
Die­se Men­schen soll­ten dar­auf ach­ten, in Kon­takt mit Ihrer Intui­ti­on zu blei­ben, denn in Wahr­heit erfas­sen Sie die inne­re Ord­nung nicht über den ratio­na­len Ver­stand, son­dern erfüh­len und erspü­ren Sie über Ihre Intui­ti­on. Erst in einem zwei­ten Schritt wird die­se Wahr­neh­mung rationalisiert.
Die­se Men­schen soll­ten im wahrs­ten Sin­ne des Wor­tes immer wie­der spie­len und leben­dig blei­ben. Rei­sen, Musik­hö­ren, Sich bewe­gen. Wenn dies nicht geschieht, gehen sie blut­leer und stur nach Schema‑F vor und befol­gen Para­gra­phen und Gesetze.

Men­schen mit die­sem Grund­ton kön­nen sich schein­bar im Wider­spruch mit ihrer Struk­tu­riert­heit befin­den, wenn sie immer wie­der Regeln bre­chen. Das Regel­bre­chen soll­te aber an der Sache ori­en­tiert blei­ben und nicht unter­nom­men wer­den, um sich leben­dig zu fühlen.

Dein Herz­s­ton B

Wiss­be­gier­de —  For­scher­drang — Neugier

B 1Über den Grund­ton B auf der Herz­po­si­ti­on kön­nen die­se Men­schen ihre spie­le­ri­schen Antei­le wie­der­ent­de­cken und leben, ohne die sie sonst erstar­ren würden.

In ihnen lebt Wiss­be­gier­de und Neu­gier, die Sie ver­wen­den kön­nen, um Star­re, Här­te, Unbe­weg­lich­keit, Furcht­lo­sig­keit, Über­be­to­nung des Ana­ly­ti­schen zu vermeiden.

Dein Bezie­hungs­ton Gis

Struk­tu­riert­heit — Ord­nungs­lie­be — Systematisierung

Gis 1Die Beto­nung des unper­sön­li­chen ana­ly­ti­schen Den­kens ent­fernt die­se Men­schen aus einem unmit­tel­ba­ren, direk­ten Kon­takt mit ihren Mitmenschen.

Ihnen hilft, ande­ren an der Erkennt­nis die­ser Ord­nun­gen teil­ha­ben zu las­sen. Eine schö­ne und befrie­di­gen­de Tätig­keit ist für sie das Leh­ren. Sie erfah­ren ein Gefühl der Ver­bun­den­heit, wenn sie ande­ren die­se Erkennt­nis­se ver­mit­teln können.