Ihre tonale Struktur auf Basis Grundton E

Dein Herz­ton H

H 1Über den Grund­ton E ist ein Mensch sehr offen­siv, beson­ders in der Kom­mu­ni­ka­ti­on. In der Kom­mu­ni­ka­ti­on ist er offen­le­gend, auf­de­ckend, scho­nungs­los ehr­lich und benennt die Schwach­stel­len frei heraus.

 

Dein Grund­ton E

E 1Wahr­heits­lie­be — die Kraft, die Feh­ler benennt, die Kraft, die Schwach­stel­len fin­det, der Ruf der Kas­san­dra, macht sicht­bar und führt vor Augen, Offen­le­gung, Bewer­tung, Gerech­tig­keits­sinn, Kritikfähigkeit.

 

Bedeu­tung des Grundtones

Dem Grund­ton wird das Wesen des Men­schen zugeordnet.

Loka­li­sie­rung im Körper

Der Grund­ton bil­det den Aus­gangs­punkt der tona­len Struk­tur des Menschen.
Kör­per­lich gese­hen hat die­ser Ton sei­nen Sitz im Bauch­na­bel. Der Nabel bil­det den Zugang zu dem in unse­rem drit­ten Kör­per ange­leg­ten Cit­ta, dem Spei­cher­ort aller unse­rer Erfahrungen.

Beson­der­hei­ten

Ers­te Okta­ve: unter dem Fuß­rü­cken bis zum Nabel
Zwei­te Okta­ve: Nabel bis spi­ri­tu­el­les Auge
Drit­te Okta­ve: spi­ri­tu­el­les Auge bis Fontenelle

Grund­tons­in­gen

Beim Grund­tons­in­gen lei­ten wir bei geschlos­se­nen Augen ganz bewusst die Vibra­ti­on des eige­nen Tones in den Bauch­na­bel und anschlie­ßend in den Herz­be­reich und in das spi­ri­tu­el­le Auge.
Über das Sin­gen des Grund­to­nes durch den Kör­per hin­durch bis zum spi­ri­tu­el­len Auge — ver­wan­den wir unse­re schö­nen wie schmerz­li­chen Erfah­run­gen in höhe­re Ein­sicht und Klar­heit und beru­hi­gen unser tie­fes Wesen.
Wir wer­den klar, aus­ge­gli­chen und errei­chen einen wun­der­ba­ren Zustand von Prä­senz im Augen-blick. Wir unter­ste­hen nicht mehr der Kon­trol­le unse­rer alten The­men, die unse­re Wahr­neh­mung trü­ben, uns Ängs­te ein­flös­sen und unse­re Ent­schei­dun­gen beeinflussen.
Durch das Tönen des Grund­to­nes set­zen wir das Cit­ta – das Behält­nis für alle unse­re Erfah­run­gen — in Schwin­gung und Bewe­gung, infor­mie­ren es dadurch neu und lösen dadurch uralte, belas­ten­de Trau­ma­ta auf.

 

Das arche­ty­pi­sche Wesen von Men­schen mit Grund­ton E

Sie freu­en sich. Sie haben den Tisch wun­der­schön gedeckt, ein ehr­li­ches Essen zube­rei­tet, noch ein Des­sert dazu, sie haben vor­treff­lich gekocht und sich Mühe gege­ben. Aber: Sie haben einen Men­schen mit Grund­ton E und einem Bezie­hungs­ton H zu Gast. Auf die erwar­tungs­fro­he, freu­di­ge Fra­ge: „wie hat es denn geschmeckt?“ bekom­men Sie die Ant­wort: „die Sup­pe war ein wenig versalzen“.

Wie wür­de es Ihnen nun gehen als jeman­dem, der sich die­se Mühe gemacht hat? Sie haben einen Dämp­fer bekom­men. Ihnen ist die Freu­de an die­sem Abend kom­plett ver­gan­gen. Sie sind kon­ster­niert und wür­den Ehren­gast am liebs­ten an die Aus­gangs­tür kom­pi­men­tie­ren. Der Abend ist für Sie gelau­fen. Dann wür­den sie sich sagen: „so etwas mache ich nie wieder“.

Jetzt sind sie in die Fän­ge eines Men­schen mit Grund­ton E gera­ten. Men­schen mit Grund­ton E fin­den die Schwach­stel­len — ver­meint­li­che und tat­säch­li­che — und decken die­se auf. Diplo­ma­ti­sches Vor­ge­hen, empa­thisch sein, sich in den ande­ren hin­ein fül­len gehört zunächst nicht zur Grund­na­tur des E.

Das Poten­zi­al, die Mit­gift des Tones E ist, Wahr­hei­ten benen­nen zu kön­nen und auch zu tun.

Men­schen mit Grund­ton E haben einen unbe­stech­li­chen Blick dafür, wo die Schwach­stel­len lie­gen. Sie wis­sen, dass eine noch so sta­bi­le Ket­te nur so sta­bil ist wie das schwächs­te Glied. Der Grund­ton E mit sei­ner Kraft benennt Fehler.

Sie haben den Mut, die Wahr­heit aus­zu­spre­chen. Sie machen sicht­bar und füh­ren vor Augen. Sie war­nen, brin­gen ins Licht, zei­gen auf, was nicht stimmt, was nicht in Ord­nung ist. Das ist ihr größ­tes Geschenk, das sie dem Leben zu geben haben.

Sie machen dies des­halb, damit eine Gefahr abge­wen­det wird, damit etwas heil und ganz bleibt. Ihr größ­tes Geschenk ist es, den neur­al­gi­schen Punkt zu erken­nen, ihn zu the­ma­ti­sie­ren und ihn ans Licht zu brin­gen mit der Absicht, dass etwas ganz bleibt und geschützt ist. Sie mei­nen es im bes­ten Sin­ne gut. Sie zei­gen die imma­nen­ten Wider­sprü­che auf und ent­lar­ven. Sie hinterfragen.

Vie­le Sprich­wor­te ran­ken sich um sie:

Sie fin­den, „wo der Hase im Pfef­fer liegt“. Sie sind die­je­ni­gen, die „des Kai­sers neue Klei­der“ sehen und auf­de­cken. Und sie fin­den den sprich­wört­li­chen „Ele­fan­ten im Raum“, das The­ma also, um das sich alles dreht, das aber nie­mand sieht.

Ohne zu zögern und ohne lan­ge nach­zu­den­ken spre­chen Sie die Wahr­heit aus. Sie zei­gen mit dem Fin­ger auf ande­re, ohne jedoch sich selbst zu schüt­zen. Sie haben die beson­de­re Fähig­keit, mit einem kur­zen Satz oder einer Bemer­kung die Wahr­heit zu einer Sache auszusprechen.

Dies tun sie jedoch nicht, um destruk­tiv zu sein. Sie tun dies im bes­ten Sin­ne des­halb, damit etwas bewahrt bleibt. Im tiefs­ten Sin­ne ihres Her­zens bie­ten Sie Ihre Fähig­keit an, damit Gefahr abge­wen­det wird. Sie mei­nen es im bes­ten Sin­ne gut.

Damit über­neh­men Sie Ver­ant­wor­tung für das Gan­ze. Sie schüt­zen dadurch, bewah­ren, sichern und war­nen vor Gefah­ren. Sie hel­fen, dass ande­re ihre Wider­sprü­che erken­nen, ihre nicht zu Ende gedach­ten Gedan­ken über­prü­fen und ihre halt­lo­se Ansich­ten und Aus­sa­gen überdenken.

Die­se Fähig­keit, Wahr­hei­ten anzu­spre­chen, ist ihr gro­ßes Geschenk an die Mensch­heit. Sie wol­len sich damit nicht erhö­hen und auch nicht ande­re ernied­ri­gen. Sie die­nen damit einer Sache. Sie schüt­zen sich auch selbst dadurch, denn sie kön­nen Situa­tio­nen vor­aus­se­hen und weit vor ande­ren dar­aus aus­stei­gen. Sie wun­dern sich dabei, dass dies von ande­ren über­haupt nicht erkannt wird.

Um die­se Auf­ga­be zu über­neh­men, schul­tern sie oft gro­ße Ver­ant­wor­tung. Sie sind zu hohen Opfern bereit. Sie geben sich einer Sache hin, über­neh­men unlieb­sa­me Auf­ga­ben und beu­gen so Fehl­ent­wick­lun­gen vor. Sie haben einen tie­fen Sinn für Gerech­tig­keit, Fair­ness und Ausgleich.

Ihre Außen­wir­kung

Die Fähig­keit, Wahr­hei­ten auf sen­si­ble, sym­pa­thi­sche und fein­füh­li­ge Wei­se anzu­spre­chen, ist ihre Sache erst­mal nicht. Wenn sie an die­ser Fähig­keit nicht kon­struk­tiv gear­bei­tet oder ein Bewusst­sein dafür ent­wi­ckelt haben, kann ihre posi­tivs­te Eigen­schaft sich in das völ­li­ge Gegen­teil ver­keh­ren und sich dann unbe­ab­sich­tigt von ihrer schwie­rigs­ten Sei­te zei­gen. Oft wir­ken Men­schen mit Grund­ton E dann arro­gant, bes­ser­wis­se­risch und beleh­rend. Sie kön­nen auch als iro­nisch, zynisch oder von oben her­ab emp­fun­den wer­den. Ande­re Men­schen füh­len sich bloß­ge­stellt, ent­larvt, demas­kiert und durchschaut.

Und nicht nur das. Im schlimms­ten Sin­ne kön­nen sich ande­re Men­schen dif­fa­miert, vor­ge­führt, belei­digt und unfair behan­delt füh­len. Men­schen mit Grund­ton E kön­nen Dau­ern­örg­ler und Kri­tik­as­ter sein. Sie kön­nen ande­re Men­schen stig­ma­ti­sie­ren und unbarm­her­zig und unfair kri­ti­sie­ren. Dadurch pola­ri­sie­ren sie, spal­ten sie, sehen die Welt in Schwarz und Weiß, Freund und Feind.

Denn in die wun­den Punk­te das Licht der Wahr­heit hin­ein­zu­brin­gen ist für vie­le mit Men­schen ganz uner­träg­lich. Die E‘s erle­ben, dass vie­le Men­schen ihre Wahr­hei­ten gar nicht haben wol­len und im Gegen­teil sogar aggres­siv abweh­ren. Die Mit­men­schen sehen oft nicht die Chan­ce dar­in, an die­ser Kri­tik zu wach­sen. Sie ver­ste­hen es nicht oder kön­nen Kri­tik nicht ertra­gen. Grund­ton-E-Men­schen pola­ri­sie­ren oft ihre Umwelt, wir­ken nicht ver­söhn­lich, ver­söh­nend oder aus­glei­chend, son­dern  Kon­flik­te antrei­bend ohne dass sie es wirk­lich beabsichtigen.

Oft ver­leiht ihnen die­se Fähig­keit das Gefühl einer über­le­ge­nen Macht über ande­re und das Gefühl, im Recht zu sein oder recht zu haben. So kön­nen Sie im schlimms­ten Fal­le ande­re behin­dern, kon­trol­lie­ren oder fer­tig machen. Sie zwin­gen ande­re Men­schen, ihre Feh­ler ein­zu­ge­ste­hen, sind hart und ent­lar­vend zu ihnen und sagen Ihnen unge­schminkt die Wahr­heit ins Gesicht.

Sie erle­ben, dass ihre bes­te Eigen­schaft bei ande­ren Men­schen Schmerz ver­ur­sacht, Ableh­nung und Abgren­zung, Wider­spruch, Aggres­si­on und Abwehr. Die Fol­ge davon ist, dass sich ihre Umwelt distan­ziert, sie abwen­det und ihnen Wär­me und Unter­stüt­zung ent­zieht. Dies ist für Men­schen mit Grund­ton E schlimm. Das E the­ma­ti­siert sei­ne Kri­tik oft unge­schminkt , weil es glaubt, dass es sei­ne Lie­bes­ga­be ist. Aber ande­re ver­ste­hen das nicht, kön­ne nicht damit und umge­hen und stel­len sie als Sün­den­bö­cke dar.

Bewäl­ti­gungs­stra­te­gien

Weil Mensch mit Grund­ton E sehr bald erfah­ren, dass so vie­le Men­schen ihre Fähig­keit nicht zu wür­di­gen wis­sen, zie­hen sie sich nach und nach in ein Schne­cken­haus zurück. Sie tre­ten nur noch auf bestimm­te Wei­se nach außen. Sie haben oft das Gefühl von Scham und Schuld und füh­len sich als Außen­sei­ter und nicht ver­stan­den. Sie sind dann gefäl­lig und ange­passt. Aber auch das Gegen­teil kann ent­ste­hen: man rich­tet es sich in der Außen­sei­ter­po­si­ti­on ein und the­ma­ti­siert tat­säch­li­che oder ver­meint­li­che Missstände.

Erfährt dies ein Kind schon sehr früh in sei­ner Ent­wick­lung, kom­pen­siert es die­se Situa­ti­on und ver­schiebt sei­ne Per­sön­lich­keit in eine unver­fäng­li­che­re Rich­tung. Das kann bereits in der Kind­heit gesche­hen. Das Kind zeigt sich nicht mehr und behält dies als not­wen­di­gen Eigen­schutz bei. Sie wir­ken dann wie Men­schen, die nichts mehr von sich zei­gen und inner­halb eines Tur­mes sit­zen. Es ent­wi­ckelt eine Gefall­sucht, sucht einen Aus­gleich in Din­gen und Hob­bys, die aner­kannt sind und mit denen man nicht aneckt. Die­se Situa­ti­on kann dazu füh­ren, dass ein Mensch mit Grund­ton E über vie­le Jahr­zehn­te den Bezug zu sich selbst ver­liert, weil es sich schon sehr früh in eine Kom­pen­sa­ti­on rettet.

Men­schen mit Grund­ton E gehen oft durch das Leben mit Bit­ter­keit, Gram, Frus­tra­ti­on weil sie die­ses Geschenk ihres Arche­ty­pus — das Geschenk ihres Lebens — nicht in die­ser Form leben kön­nen und kei­ner es braucht. Sie erfah­ren die Außen­welt als leid­voll. Sie erfah­ren, dass sie gegen Wind­müh­len kämp­fen. Sie lei­den,  sind auto­ag­gres­siv und keh­ren ihre Ener­gie gegen sich selbst. Sie sind oft auch das schwar­ze Schaf, der Sün­den­bock und der Außen­sei­ter in einer Fami­lie. Sie bün­deln oft nega­ti­ve Ener­gie auf sich und bie­ten sich als Pro­jek­ti­ons­flä­che an. So erle­ben Sie auch oft die Umkehr ihrer Wahr­heits­lie­be: Sie selbst wer­den unfair bewer­tet und abge­wer­tet qua­si als Quit­tung für ihr auf­de­cken­des Vorgehen.

Men­schen mit Grund­ton E las­sen sich des­halb sehr schwer erken­nen. Sie las­sen sich nicht in die Kar­ten schau­en. Sie hal­ten sich ver­bor­gen und wäh­len alle mög­li­chen For­men der Tar­nung. Sie tar­nen sich über weich gespül­te Kunst oder Lite­ra­tur, ecken in Gesell­schaft und Poli­tik nir­gend­wo an, sind über die Mas­sen kom­pro­miss­be­reit, nach­gie­big oder gehen jedem Kon­flikt aus dem Weg. Sie haben in der Tie­fe erlebt, dass das Bes­te, was sie haben, nie­mand haben möch­te. Sie sehen des­halb für sich kei­ne Chan­ce mehr, zu wir­ken und ihre Fähig­kei­ten einzubringen.

Allen­falls leben sie ihre Fähig­kei­ten, die nur ein Schat­ten ihrer ursprüng­li­chen Fähig­kei­ten ist. Sie haben in Wirk­lich­keit tie­fe Selbst­zwei­fel und brin­gen sich nicht mehr ein.

Es gibt jedoch auch die gegen­tei­li­ge Form im Umgang mit die­ser Situa­ti­on. Man­che Men­schen mit Grund­ton E wer­den ganz beson­ders beken­ner­haft, suchen Zuflucht in ganz beson­ders ent­lar­ven­de und auf­de­cken­de Theo­rien, unter­stel­len und bewer­ten maß­los. Sie nei­gen dazu, Wahr­hei­ten zu fin­den, wo kei­ne sind und die­se aufzudecken.

Die Lern­auf­ga­ben

  • Sie dür­fen ler­nen, dass ihr Poten­zi­al eine gött­li­che Gabe und Berei­che­rung ist, des­sen Wahr­haf­tig­keit und ethi­sche Vor­bild­lich­keit drin­gend gebraucht wird.
  • Er kann Zusam­men­hän­ge klar und unge­schönt benen­nen und freilegen.
  • Sie soll­ten sich so anneh­men wie sie sind, sie haben einen wun­der­ba­ren Ton mit unglaub­li­chen Gaben, die ande­re Töne so nicht haben.
  • Sie soll­ten sich bewusst machen, dass sie ein rie­sen­gro­ßes Trans­for­ma­to­ren­po­ten­zi­al haben, eine Wand­lungs­fä­hig­keit wie kaum ein ande­rer Ton. Hat ein Mensch mit Grund­ton E eine tie­fe Zeit der Kri­se hin­ter sich, kann er sei­ne erkann­ten Wahr­hei­ten in ein ande­res Licht rücken und sie auf eine lie­be­vol­le, mit­füh­len­de, acht­sa­me und sym­pa­thi­sche Wei­se mitteilen.
  • Sie müs­sen ler­nen, den Men­schen Zeit zu geben, Din­ge erst ein­mal zu erken­nen und dann die Wahr­hei­ten so anzu­brin­gen, dass ande­re es anneh­men können.
  • Sie soll­ten an einer guten Spra­che arbei­ten, die die Türen offen­hält, mit­füh­lend und freund­lich ist. Sie soll­ten sich als Brü­cken­bau­er sehen, empa­thisch mit viel Ver­ständ­nis und einer beson­de­ren Kommunikationsfähigkeit.
  • Sie dür­fen ler­nen, alle Arten der Kom­pen­sa­ti­on, Pro­jek­tio­nen und Über­tra­gun­gen bei sich zu durch­schau­en, sich ein kla­res Ja für ihre beson­de­ren Eigen­schaf­ten zu geben und krea­ti­ve Wege zu fin­den, die­se Wahr­hei­ten aus­zu­spre­chen. Sie soll­ten sich alle ihre Kom­pen­sa­tio­nen bewusst machen: Kom­pen­sa­ti­on in Kunst, Lite­ra­tur, Poli­tik oder auch in exor­bi­tan­ter Opfer- und über­mä­ßi­ger Leistungsbereitschaft.
  • In Kunst, Lite­ra­tur und Poli­tik und in ande­ren gesell­schaft­li­chen Fel­dern beschrei­ben sie ohne Ver­ur­tei­lung und Beur­tei­lung tie­fe, exis­ten­ti­el­le Wahr­hei­ten, die auf­rüt­teln und sind dadurch sehr nahe an exis­ten­ti­el­len Themen.
  • Sie soll­ten ler­nen, in ihrer Ursprüng­lich­keit zurück­zu­fin­den, sich nicht mehr schul­dig zu füh­len, nicht mehr nega­tiv gegen­über sich und ande­ren zu sein und für ihre tie­fe Gabe kei­ne Schuld und Scham mehr zu emp­fin­den. Sie soll­ten alle For­men der Selbst- und Fremd­ab­wer­tung los­las­sen. Ein Mensch mit Grund­ton E soll­te zunächst ein­mal zu sich ste­hen und alle Selbst­zwei­fel und Ver­ur­tei­lun­gen über sein So-Sein beenden.
  • Mensch mit Grund­ton E müs­sen zunächst auch ein­mal erken­nen, dass ihre mes­ser­schar­fe Gabe, die Wahr­heit zu sehen, zunächst trotz­dem immer auch eine sub­jek­ti­ve Kom­po­nen­te hat. Auch ihre Wahr­hei­ten sind erst ein­mal per­sön­lich und sub­jek­tiv. Des­halb wir­ken sie oft bewer­tend und beurteilend.
  • Men­schen mit Grund­ton E soll­ten also alle Bewer­tun­gen strei­chen und Men­schen so anneh­men wie sie sind.