Mayamalavagaula

Maya­mala­vag­au­la Ska­len auf C

Die Ska­la Maya­mala­vag­au­la ist in Euro­pa auch unter Zigeu­ner-Dur bekannt. Die­se für uns fremd­län­disch klin­gen­de Ska­la ist in Indi­en die am meis­ten ver­brei­te­te Ska­la. In der musi­ka­li­schen Erzie­hung indi­scher Kin­der wird von Anfang an und bis zum Ein­tritt in die Puber­tät nur mit die­ser Ska­la gearbeitet.

Die­se Ska­la gibt den Kin­dern emo­tio­na­le Sta­bi­li­tät, Kon­zen­tra­ti­on und ein kla­res Denk­ver­mö­gen. Sie schult Intel­lekt und Kon­zen­tra­ti­on, ohne zu über­for­dern. Sie för­dert Leich­tig­keit ohne dass die Boden­haf­tung ver­lo­ren geht.

Die Maya­mala­vag­au­la ist die Ska­la für Kin­der, Yoga­grup­pen, Retre­ats und für Men­schen, die wie­der geis­ti­ge Klar­heit und Ord­nung in sich her­stel­len wollen.

Die­se beson­de­re Ska­la ist abso­lut sym­me­trisch und Spie­gel gleich im Aufbau.

Singt man die­se Ska­la von unten nach oben, wird zunächst deut­lich, dass der zwei­te Ton — das Ri — fast belas­tend wirkt. Er scheint wie ein Berg zu sein und akti­viert und sym­bo­li­siert die Belas­tun­gen, die man aktu­ell trägt. Jedoch ent­wi­ckelt sich die Ska­la wei­ter: singt man nun den nächs­ten Ton — die Ton­sil­be Ga — wird deut­lich, dass sich hier schon etwas auf­hellt. Und wei­ter geht die Ska­la mit drei neben­ein­an­der lie­gen­den Tönen, die gleich weit von­ein­an­der ent­fernt sind. Die­se inne­re Mit­te der Ska­la wirkt sta­bi­li­sie­rend und erdend. Die Ton­sil­be, die anschlie­ßend auf der Posi­ti­on Dha1 gesun­gen wird, wird oft als sehr weich emp­fun­den. Die Ton­lei­ter schließt ab mit dem Ton Schritt Ni2 nach Sa. Die­ser Ton­schritt bringt die Klar­heit in die aktu­el­len The­men und erzeugt ein höhe­res Ver­ständ­nis der eige­nen Situation.

So sym­bo­li­siert die­se Ton­ska­la in ihrem Ablauf nach oben die Auf­lö­sung von Belas­tun­gen, die inne­re Zen­trie­rung und die Auf­lö­sung über das Verständnis.

Hier kön­nen Sie die Ska­la tönen.

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Impro­vi­sa­ti­on

Hier eine klei­ne Impro­vi­sa­ti­on über die Ska­la Mayamalavagaula.

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Impro­vi­sa­ti­on

Ton­re­zep­tur mit Tonsilben

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